Typische Probleme und Lösungen

Weil erfolgreiche Zeitplanung mit der Art und Weise zu tun hat, wie Sie Ihr Leben meistern, kann es zu Problemen kommen. Schließlich sind Sie dabei, Ihre Gewohnheiten und Haltungen zu verändern! Hier hilft es, einen ehrlichen Blick auf die Ursachen zu werfen.
Ihr Titel

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Sie wissen nicht, was Sie als Nächstes tun sollen: Brechen Sie Ihre Ziele herunter.

Je konkreter Sie Ihre Ziele formulieren, desto klarer können Sie handeln, um sie zu erreichen.

Gleiches gilt für das Überprüfen Ihrer Erfolge. Statt also „neue Kunden gewinnen“ als Ziel zu formulieren, brechen Sie das Ziel in praktisch angehbare Teilziele herunter: z. B. „Marktanalyse von IHK anfordern“, „Marktanalyse auswerten“, „Konzept für E-Mail-Kampagne entwickeln“, „Außendienstmitarbeiter schulen“.

Möglicherweise müssen Sie sogar Teilziele in weitere Schritte zerlegen. Wenn Sie sich ein Bild über die benötigte Zeit für den jeweiligen Schritt machen können, ist dieser vermutlich konkret – teilgliedrig – genug für die Umsetzung. Nutzen Sie die Mind Map für komplexe Ziele.

Ihre Planung wird ständig über den Haufen geworfen: Sorgen Sie für Pufferzeiten.

Sie können das Unvorhergesehene nicht steuern. Aber Sie können Raum dafür schaffen (siehe ALPEN-Methode Punkt „P“).

Beobachten Sie außerdem, ob es bestimmte Muster in den Störungen gibt. So kommen Sie noch unentdeckten Zeitdieben auf die Schliche (siehe Zeitdiebe fangen).

Sie kommen nicht zum Planen: Schaffen Sie ein Ritual.

Der Aufwand für die Planung Ihrer täglichen Aufgaben ist gering – fünf Minuten reichen in der Regel aus.

Vergegenwärtigen Sie sich Ihren Gewinn: täglich eine Stunde! Sie erreichen berufliche und persönliche Ziele besser und schneller. Sie gewinnen Zeit für wirklich Wichtiges. Sie bekommen einen Überblick über alle Projekte, Aufgaben und Tätigkeiten. Sie reduzieren aktiv Hektik und Stress!

Schließen Sie jeden Tag mit einem kleinen Ritual ab: Planen Sie schriftlich den nächsten Tag und Ihren Abend. Und freuen Sie sich, dass Sie nun entspannt in den Feierabend gehen können.

Sie kommen durch das Zeitmanagement unter Druck: Prüfen Sie Ihre Prioritäten!

Das Ziel des Zeitmanagements besteht darin, durch Planung und Prioritätensetzung die eigene Zeit zu beherrschen, statt sich von zu erledigenden Dingen unter Druck setzen zu lassen.

Vielleicht haben Sie sich einfach zu viel auf einmal vorgenommen? Überprüfen Sie Ihre Prioritäten (siehe Prioriäten setzen und delegieren).

Möglicherweise haben Sie zu vielen Aufgaben eine hohe Priorität zugewiesen. Reduzieren Sie also:

„Wenn du Erfolg haben willst, begrenze dich.“

(Charles Augustin Saint-Beuve).

Überprüfen Sie außerdem, ob Sie Dinge delegieren (siehe Delegieren) können und ob Ihre Planung Ihre Prioritäten widerspiegelt (siehe Ihre Zeit planen). Haben Sie genügend Pufferzeit eingeplant (siehe ALPEN-Methode Punkt „P“)?

Überfordern Sie sich nicht, und vergessen Sie über die langfristigen Ziele nicht Ihre kurzfristigen Wünsche.

Sie spüren inneren Widerstand gegen die Zeitplanung: Prüfen Sie Ihre Ziele!

Die Zeitplanung beruht auf motivierenden Zielen. Wenn das Leben als Ganzes erfolgreich sein soll, muss ein durchdachtes Lebenskonzept dahinterstehen, d. h. klare berufliche und private Ziele, die bewusst angestrebt werden.

Nur so kann ein direkter Zusammenhang zwischen den vielfältigen Aktivitäten und Aufgaben von heute und dem Erfolg und der Zufriedenheit von morgen hergestellt werden.

Möglicherweise stimmen Ihre Ziele nicht mit Ihrem Lebenskonzept überein. Stellen Sie sich vor, Sie hätten die von Ihnen definierten Ziele schon erreicht: Wie fühlen Sie sich damit? Verändern Sie die Ziele so, dass Sie davon begeistert sind.

Ein weiterer Grund für innere Widerstände kann darin bestehen, dass Sie die Zeitplanung als einengend empfinden und sie deshalb als lästig betrachten. Hier hilft es, sich bewusst zu machen, dass ein Zielsetzungsprozess permanent auf sich wechselnde Umstände und Bedingungen angepasst werden sollte.

Die Schritte vom Ziel zum Erfolg sehen so aus: 1. Ziele definieren, 2. Maßnahmen planen, 3. Aktivitäten realisieren, 4. Zielerreichung kontrollieren. Das heißt, manche Maßnahmen, Aktivitäten und Ziele gilt es zu korrigieren. Bei anderen können Sie zufrieden einen Haken machen – und auch das fördert Ihre Motivation.

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